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13 Archetypen der Frau: Die junge Frau & ihre Verwandlungskraft

Symbol für dein Selbstbild als Frau, für Selbstbewusstsein & Verleugnung

gezeichnetes Mädchen

Von deinem Selbstbild und Selbstwert als Frau hängt maßgeblich ab, wie du bewusst oder unbewusst dein Leben gestaltest.

 

Und dieses Selbstbild, dein FrauSein findet seine Wurzeln in der Phase deines Lebens, in der du dich vom Mädchen zur Frau gewandelt hast.

 

Wenn du in dieser so essentiellen Wandlungsphase deines Lebens nicht den Weg gehen konntest, der deinem Frauenwesen entspricht, kann sich das maßgeblich auf deine Lebensfreude, dein Zugehörigkeitsgefühl, dein Selbstbewusstsein und damit auf dein Liebesleben, deinen beruflichen Erfolg, auf dein Körpergefühl (Störungen können sich als Gewichtsprobleme oder Regelschmerzen zeigen) auswirken.

 

Lies' mehr über meine Tipps, wie du die Junge Frau in dir reaktivierst, wie du deinen Platz im Kreis der Frauen einnimmst und wie du die Frau wirst, die du wirklich bist!

 

Ostara - Alte Bräuche - Rituale - Initiationen für den Start ins FrauSein

Nach altem keltischen Brauch wurde der archetypischen Kraft der Jungfrau im März, in der Zeit des erwachenden Frühlings, zur Tag- und Nachtgleiche und an Ostara (Ostern) gedacht.

 

Unsere Ururur-Ahninnen nahmen die jungen Mädchen den Überlieferungen nach an Ostara in ihren Kreis der Frauen auf.Sie feierten mit ihnen die erste Blutung und weihten sie in die Geheimnisse des Frauseins, des Liebeslebens, der späteren Mutterschaft und in den Umgang mit den Männern ein.

 

Die jungen Mädchen wurden in einem Ritual sehr bewusst in den Kreis der Frauen begleitet. Und nach der Initiation, die je nach Clan sehr unterschiedlich aussehen konnte, war das Leben der Mädchen nicht mehr das, was sie früher geführt hatten. Sie trugen nun Verantwortung wie alle Erwachsenen.

 

Zeitgleich mit der Initiation der Mädchen wurden auch ihre Mütter in die Rituale einbezogen. Sie erhielten Unterstützung bei dem so herausfordernden Schritt, sich von "ihrem kleinen Mädchen" (und damit auch von ihrer eigenen Rolle als Mutter) zu verabschieden, ihre Tochter ein Stück weit los zu lassen. Sie übergaben die Verantwortung, die sie für ihre kleinen Mädchen getragen hatten, ihren Töchtern, die fortan die Selbstverantwortung für ihr Lebensglück trugen. 

 

Hier und Jetzt

Heute sieht die Verwandlung der Mädchen zu Frauen keine Initiation mehr vor. Wir rutschen irgenwie und während unserer schulischen Laufbahn in unseren neuen Lebensabschnitt hinein. Eine bewusste Aufnahme in den Kreis der Frauen erleben die wenigsten von uns. Die Einführung ins FrauSein erfolgt eher nüchtern, vielleicht über den Sexualunterricht in der Schule oder mit ein, zwei kurzen Gesprächen mit der Mutter. 

 

Ohne die Zeit unserer Ururur-Ahninnen überhöhen zu wollen, schmerzt es mich schon, dass wir in der westlichen Welt heute kaum mehr bewusste Rituale feiern. Uns nicht mehr bewusst von einer Phase unseres Lebens in die nächste bewegen. 

 

Denn nach vielen Jahren der Selbstreflexion und der Beratung von Frauen, stelle ich immer wieder fest, dass dieses unbewusste Hineingleiten von einem Lebensabschnitt in den nächsten, Ursache für verschiedenste Schwierigkeiten in unserem Leben sein kann. 

 

Wenn der Übergang ins FrauSein nicht ganz gelingt - mögliche Auswirkungen

Wenn der Übergang in unser Frauenleben nicht ganz gelingt, dann können sich folgende Symptome in unserem Leben zeigen:

    • Schwierigkeiten, sich auf Veränderungen einzustellen,
    • Gefühle andauernder Einsamkeit, mangelnder Solidarität,
    • Wut, Trauer, Angst,
    • unbewusste Fortführung der Kinderrolle (Mädchenfalle),
    • Schwierigkeiten bei der Partnerfindung, in Beziehungen und dem Liebesleben,
    • mangelndes Selbstvertrauen,
    • Schwierigkeiten bei der Abgrenzung,
    • mangelnder beruflicher Erfolg,
    • andauernder finanzieller Mangel,
    • mangelnde Selbstliebe und ein gestörtes Verhältnis zum eigenen Körper
      (Gewichtsprobleme, Hautprobleme),
    • extreme Regelschmerzen,
    • Selbstverleugnung, unerfüllte Sehnsüchte und Träume,
    • u.ä.

Selbstverständlich können Empfindungen und Symptome wie diese auch ganz andere Ursachen haben. Das Leben ist schließlich bunt und vielfältig und nimmt für jede von uns Frauen unglaublich spannende Wege. Dennoch lohnt es sich wie ich finde immer, sich dem eigenen FrauSein zuzuwenden und sich zu erforschen. ;-)

 

Der März lädt zur Innenschau - Fragen, die du dir stellen kannst

Wenn du die jahreszeitlichen Energien nutzen möchtest, ist jetzt im März und besonders zu Ostern die richtige Zeit, um dich mit den prägenden Erlebnissen aus der Zeit deiner Pubertät zu beschäftigen. Die langen Schatten, die diese Zeit auf dein heutiges Leben zu werfen vermag, zu beleuchten und zu entscheiden, was du ggf. feiern und was du möglicherweise für dich oder deine eigenen Kinder ändern möchtest.

 

Denn ein weiterer Anlass, dich mit deiner FrauWerdung zu beschäftigen, könnte sein, dass du inzwischen selbst Mutter bist und  deine Tochter oder Töchter anders in ihr Frauenleben begleiten möchtest, als du selbst begleitet wurdest. In dem Fall prüfe gut, wie du die Welt und das FrauSein siehst. Denn deine Töchter sehen durch deine Augen auf diese Welt und das Frauenleben. Was du für dich klärst, erleichtert den Weg deiner Töchter!

 

Und hier kommen die "März-Fragen":

 

Bild rotes Herz

Wie bist du in dein Frauenleben gestartet? 
(Vielleicht in Teilen unverstanden, eher unbeschützt oder gar missbraucht oder geschützt, behütet, verstanden, begleitet, unterstützt, verstanden?)

 

Bild rotes Herz

Lebst du dein volles Potenzial? Verdienst du das Geld, das du verdienen solltest? Hast du den Erfolg, den du verdienst? Lebst du die Partnerschaft, die dir gerecht wird? Nimmst du selbstbewusst deinen Platz ein?

 

Bild rotes Herz

Fühlst du dich vom Frauenkollektiv gehalten? Hast du einen Kreis an Frauen um dich herum, die dir Solidarität, Verständnis, Rückhalt, Zugehörigkeit und Unterstützung schenken?

 

Bild rotes Herz

Welche Rollenbilder, Einstellungen zum FrauSein und Verhaltensweisen haben dir deine Mutter, Großmütter, Tanten, die Schule, dein Umfeld und natürlich auch die Männer vorgelebt haben und welche davon hast du übernommen?

 

Bild rotes Herz

Wo hast du dich selbst verleugnet? Möglicherweise um dazuzugehören oder dich anzupassen. Diese Frage ist meist am schwersten zu beantworten und bedarf manchmal einer achtsamen Begleitung. 

 

Hol' dir deine FrauenKraft zurück!

Wenn du auf einige der obigen Fragen unbefriedigende Antworten gefunden hast, habe ich eine gute Nachricht für dich :-): Du kannst dir deine volle Frauenkraft jederzeit in dein Leben (zurück) holen! Z.B. in Schwesternkreisen, mit Ritualen und natürlich auch in meinen Beratungen & Aufstellungen, bei den Archetypen-Treffs oder in der YinHerzJahresgruppe.

 

Feiere & genieße dein FrauSein

Zum Abschied möchte ich dir schreiben: Hab' ein wundervolles Frauenleben! Genieße dein FrauSein!

 

Bei allen Herausforderungen, die ein Frauenleben mit sich bringt, ist es doch unfassbar großartig, voller Kraft, Schönheit und Lebendigkeit, oder?

 

Denn haben wir nicht das Talent, mit unserem Schoß Leben zu schenken und mit unseren Herzen Liebe zu schenken?! Gibt es etwas Grandioseres? ;-)

 

Herzliche Grüße von Frau zu Frau!

Namasté & Aho

deine Inga 

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